Körperweisheit

Heike Pourians Buch zieht mich in seinen Bann. Es handelt durch und durch von der Weisheit des Körpers. Und das ist ja die Sache, die mich seit meiner Körpertherapie 1986/87 nicht mehr losgelassen hat. Die Erfahrung, daß sich mein Denken, mein Wahrnehmen, mein In-der-Welt-sein radikal änderte, als die Lebensenergie in meiner Körperin wieder frei fließen konnte, hat Entwicklungen angestoßen, die ich mir nie hätte ausdenken können. Es wurde mir damals klar, daß das Leben ist, daß alles Vorangegangene Existenz auf Sparflamme war. Daß sich alles auf der Erde selbst reguliert, eben auch unsere Körper (wir sind ja Erde), wenn wir nicht ständig dazwischenfunken mit Medikamenten, Impfungen, Giften, Selbstverrat (indem wir Sachen machen, die wir eigentlich nicht machen wollen), toxischen Geschichten über das Leben (es geht nur so und nicht anders) usw. ist eigentlich mindestens seit Lovelocks Gaia-Hypothese eine Binsenweisheit – naja, indigene Völker wussten es schon lange vor ihm. Es ist nicht so, daß mein damaliges überwältigendes Erleben von Lebendigkeit mir seitdem in immer gleichem Maße geblieben ist. Es gab Rückfälle in alte Rigidität, Zeiten, in denen ich meinem Denken wieder größeren Raum gab als dem Körperwissen. Aber etwas ist geblieben: das tiefe Wissen, daß es keine Autorität außerhalb von mir gibt, die weiß, was gut für mich ist. Und das ist toll.

Ich habe später noch andere Körpertherapeut*innen und Therapieformen kennengelernt, aber darin dann auch Dinge erlebt, die ich eher als Behinderung des freien Flusses empfunden habe. Zum Beispiel Pushen, also das mehr oder minder subtile Antreiben der Klient*innen. Wahrscheinlich diente das oft vor allem den Ego des Therapeuten, der kein Vertrauen in den natürlichen Fluss und das natürliche Tempo hatte. Und ich habe auch viel Moral erlebt. Moral und das freie Fließen der Lebensenergie passen aber so rein gar nicht zusammen. Ein empfindender durchlässiger Körper hat keine Moral mehr nötig, weil er mit allem Lebendigen mitfühlt, weil er verbunden ist.

Das Atmen des Meeres

Neulich begegnete mir das Bild des Körpers als Tempel der Seele. Ich kann mich damit nicht anfreunden. In meinen Augen macht es eine Trennung zwischen Körper und Seele. Ich bin überzeugt davon, daß die Seele in allem ist und sich für die Dauer unseres Erdenlebens eben in materieller Form zeigt. Da bin ich dann wieder beim Bild der schwingenden Felder, die aller Materie zugrunde liegen.

Unsere heutige extrem gewalttätige und trennende Kultur beruht auf der Illusion von Kontrolle. Aber wir können nichts kontrollieren und all unsere Versuche, das doch zu tun, werden über kurz oder lang in extremem Chaos münden. Ein Fluss, dessen natürlicher mäandernder Verlauf einer Begradigung unterzogen wird, wird über kurz oder lang zerstörerische Kraft entwickeln. Totalitäre Systeme – und in einem solchen befinden wir uns immer deutlicher wahrnehmbar – werden über kurz oder lang zusammenbrechen.

Ich habe mich schon oft gefragt, warum manche Menschen so extreme Angst vor Krankheit und Tod haben. Natürlich ist eine Antwort, daß die Herrschenden – das sieht man seit eineinhalb Jahren besonders deutlich, wenn in den Medien in Endlosschleife Bilder mit Menschen, die von Maschinen beatmet werden, gezeigt werden – gerne Angst machen, um die Bevölkerung zu manipulieren. Ich vermute aber, daß der tiefere Grund für diese Angst darin begründet ist, daß viele Menschen nur einen Bruchteil ihrer Lebendigkeit leben, also unter ihren Möglichkeiten bleiben. So ist dann immer ein unterschwelliges Gefühl da: ich habe doch noch gar nicht richtig gelebt.

Als ich in Wien war, fragte H. mich, was ich als meine Aufgabe im Leben sähe. Ohne Zögern konnte ich ihm sagen: „Meine Aufgabe ist es, dem Lebendigen zu dienen.“ Ja, genau das isses!

Widerstand

Vor einigen Tagen ist Mikis Theodorakis im Alter von 96 Jahren gestorben. Ich habe seine Musik als Jugendliche kennengelernt, weil ich in linken Kreisen verkehrte und seine Lieder dort geschätzt wurden. Er war ja selber ein Linker, hat gegen die Nationalsozialisten und die griechische Militärdiktatur Widerstand geleistet, wurde inhaftiert, auf eine griechische Insel verbannt und mehrmals gefoltert. Und trotzdem hat er nie klein beigegeben. Seine Geschichte zeigt mir 1. daß die Herrschenden Angst vor freien Geistern haben, die selber denken können und 2. daß einem Menschen, der seinen Herzen, seinem tiefsten inneren Antrieb folgt, die Kraft zufließt, schlimme Krisen durchzustehen. Bekannt geworden ist er wohl vor allem durch die Filmmusik für Alexis Sorbas. Mein Favorit ist jedoch das von Maria Farantouri mit ihrer intensiven Altstimme gesungene Mauthausen, das von einem Mädchen erzählt, das im KZ endet.

Zur Zeit lese ich ein Buch, in dem ich mich sehr oft selbst erkenne: Wenn wir wieder wahrnehmen von Heike Pourian. Es befasst sich mit dem großen Wandel, in dem wir uns gerade befinden, und wie wir als Körperwesen damit umgehen. Ganz tolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es ist nicht über den Buchhandel zu beziehen, sondern kann bei www.wahrnehmen.org bestellt werden.

Gestern gab es einen Wahlstand der Partei DieBasis in Selent. Ich erfuhr das durch den Anruf einer Frau aus einem Nachbardorf und schwang mich aufs Fahrrad. Ein Schlagzeuger machte Musik, es hatten sich einige Menschen eingefunden. Ich hatte ein kurzes Gespräch mit Professor Bhakdi, dessen Frau, Professorin Karina Reis im Kreis Plön für dieBasis kandidiert. Er schenkte mir eins der Bücher, das die beiden zusammen geschrieben haben: Schreckgespenst Infektionen. Ich traf einige Bekannte, lernte ein paar neue Leute kennen und hatte einige angeregte Gespräche. Den allergrößten Eindruck haben mir die vielen Umarmungen gemacht. Irgendwie schienen die meisten ein riesiges Bedürfnis nach Körperkontakt zu haben und lebten das hemmungslos aus. So wurde ich auch von wildfremden Menschen herzhaft umarmt und genoss es sehr. Darum geht es übrigens auch in dem Buch von Heike Pourian: um den großen Mangel an körperlicher Begegnung in unserer Kultur. Ich habe es selbst so oft erlebt, daß ich mich auf Sex eingelassen habe und dabei meine Sehnsucht nach Kuscheln, sich Aneinanderschmiegen und Gehaltenwerden übergangen habe. In Zeiten von social distancing sind Umarmungen, noch dazu in der Öffentlichkeit, ein subversiver Akt. Ich bin gern subversiv.

Macht es mir Freude?

Ich war wieder auf Reisen: ein paar Tage in Münster und Besuch bei meiner Mutter. Dann ging es weiter nach Wien, wo ich drei Tage bei H. verbrachte. Er zeigte mir die Stadt und sie erschlug mich förmlich: die klotzigen Barockbauten, die Pferde mitten in der Stadt, die vielen Menschen. Im Stephansdom, in einem der Seitenschiffe, entdeckten wir ein Impfzentrum. Es ist alles so absurd. Merkt das eigentlich keine*r? Wohler fühlte ich mich in den Stadtteilen mit den Dönerläden und Barbershops, wo alles ein bisschen schäbiger aussah. Alles in Allem war es eine sehr dichte Zeit, in der ich nicht ganz bei mir war. Ich musste mich zweimal testen lassen, das war für die beiden Einreisen erforderlich. Keiner hat mich kontrolliert. Ich freute mich, als ich wieder in meinem kleinen Dorf angekommen war.

Hier verdaue ich, was ich erlebt und gemacht habe. Und stelle fest, daß es Dinge gibt, die ich ohne Freude mache. Ich mache sie aus einem Gefühl von Verpflichtung oder Schuld, es läuft automatisch ab wie etwas sehr früh Geprägtes. Und jetzt probiere ich aus, wie es sich anfühlt, wenn ich mich ab und zu frage: Macht es mir Freude?

Freude macht mir, daß die Spinnen ihre schönen Netze überall aufhängen. Und der Besuch meiner Kinder und Schwiegerkinder hat mir auch Freude gemacht. Am Donnerstag gab es einen schönen Besuch des Selenter Badehauses mit sauleckerem Kuchen und Piadine. Am Samstag regnete es durchgehend und der Tag verlief faul mit Stricken, Lesen, Essen, Reden, Rumsitzen. Am Samstag fuhren M. und ich an die Ostsee und gingen vom Sehlendorfer Strand bis zur Steilküste am Eitz. Es ist schön in einer Familie zu sein und auf so engem Raum gut miteinander klar zu kommen.

Mut

Seit einigen Wochen habe ich mit starken Oberbauchbeschwerden zu tun, die sich auch auf meine seelischen Balance ausgewirkt haben. Am Montag war ich deshalb bei dem Arzt, der mir schon einige Male mit einer energetischen Methode, die nicht von der Schulmedizin anerkannt wird, zumindest vorübergehend bei einem immer wieder auftretenden Ekzem geholfen hat (Wirklich nachhaltige Hilfe kam dann allerdings von meiner Chinesische-Medizinfrau Inke). Dieser Arzt fragte mich, ob ich gegen das Coronavirus geimpft sei und reagierte äußerst streng, als ich Nein sagte. Es enstand dann ein extrem unangenehmes Gespräch, eigentlich eher ein Vortrag: daß es normal sei, daß Impfungen Nebenwirkungen hätten, daß es unerheblich sei, ob ein Impfstoff ein paar Monate oder einige Jahre getestet würde, daß Ungeimpfte berechtigterweise Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit erleben müssten, da sie ja dem Steuerzahler auf der Tasche lägen und sich unsolidarisch verhielten. Wie so oft in den heutigen Tagen prallten da zwei konträre Einstellungen aufeinander.

Nun habe ich mich sehr ausführlich mit dieser „Impfung“, die ja in Wirklichkeit eine gentechnische Behandlung ist, auseinandergesetzt und meine innere Stimme sagt sehr deutlich: „NEIN, das will ich nicht in meinem Körper haben.“ Ich erlebe, daß der Druck von Seiten der Politiker ständig erhöht wird und daß Ungeimpfte zunehmend weichgekocht werden sollen. Es gehört also eine Menge Mut dazu, genau diesem Druck nicht nachzugeben.

Ich möchte jetzt nicht die ganzen Argumentationen gegen die Impfung aufrollen. Welche das interessiert, der und die findet alle Informationen im Internet, und zwar von Wissenschaftler*innen, u. a. solchen, die an der Entwicklung dieser „Impfstoffe“ beteiligt waren, aber aus den Mainstreammedien verbannt wurden. Auch warum nur noch eine Sichtweise als die einzig wahre akzeptiert wird, kann jede*r selbst herausfinden. Ich mag über diesen Themen mittlerweile gar nicht mehr sprechen. Ich vemute, daß die Beschäftigung mit ihnen an meinen körperlichen Problemen beteiligt ist. Sagen möchte ich aber, daß ich mit Menschen gesprochen habe, die sich für die Impfung entschieden haben. Ich finde sie ja in meinem direkten Umfeld. Sie haben unterschiedliche Gründe: Angst vor dem Virus, Angst vor sozialer Ausgrenzung. Die wenigsten sind von der Ungefährlichkeit der „Impfstoffe“ überzeugt, nehmen aber die Risiken als kleineres Übel in Kauf. Von einer Person habe ich gehört, sie habe es gern, wenn andere ihr sagten, wo es lang geht. Ich höre alles an, ich diskutiere nicht, ich male denen, die die Impfung schon hinter sich haben, nicht den Teufel an die Wand. Das steht mir nicht zu und ich kann ja auch gar nicht wissen, was für diese Menschen richtig ist. Mit anderen Worten, ich akzeptiere jede dieser Entscheidungen und rede niemandem rein. Und genau dasselbe wünsche ich mir auch für mich.

Ich erlebe gerade ganz konkret, wie eine Parallelgesellschaft entsteht aus denen, die den restriktiven Maßnahmen sehr kritisch gegenüber stehen und auf der Suche nach Möglichkeiten sind, diese ungemütlichen Zeiten bei geistiger und körperlicher Gesundheit zu überstehen. Keiner und keine von uns weiß mit absoluter Gewissheit, was richtig ist. Wir tappen alle im Nebel und können immer nur auf Sicht navigieren. Ich habe keinen Zweifel daran, daß es eine ultrareiche Elite gibt, die lebensfeindliche Pläne hegt und die Situation dafür nutzen will.

Aber auch sie sind nur ein Teil des großen Wandels, in dem wir uns befinden. Vielleicht ist die gewaltige Zuspitzung in allen Bereichen unseres gewohnten Lebens notwendig, damit wir Menschen wach werden. Neulich hörte ich eine Frau sagen, daß viele Menschen ein infantiles Verhältnis zu ihren Regierungen haben, so wie Kinder zu ihren Eltern. Während es für letztere gar nicht anders möglich ist, als sich auf ihre Eltern zu verlassen, ist es für uns Bürger*innen meiner Meinung nach absolut notwendig, sich daran zu erinnern, daß die Regierungen den Menschen zu dienen haben und nicht die Menschen den Regierungen (vorausgesetzt, daß Regierungen eine sinnvolle Sache sind. Ich persönlich habe da enorme Zweifel). Und dazu gehört auch, daß es keine Führer*innen gibt, die uns aus der Misere herausführen werden (gerade wir Menschen in Deutschland wissen das doch eigentlich am besten), sondern daß es um die „Weisheit der Vielen“ geht, wie es so schön im Vier-Säulen-Modell der neuen Partei die Basis heißt. Dazu gehört, so schwer das zur Zeit oft ist, auch mit denen im Gespräch zu bleiben, die so ganz anders denken. Im besten Fall erleben wir dann, daß es gemeinsame Schnittmengen gibt und von da aus können wir weitergehen.

Ja, ich weiß, das ist ein gewaltiges Übungsfeld, eine Dekonditionierung: raus aus den Schuldzuweisungen, hinein in eine zunehmende geistige Weitung, in gegenseitiges Verstehenwollen, in die Akzeptanz der Angst, in die Hingabe an das Nicht-Wissen. Wir sind begrenzte Wesen, unser Mind ist nicht dafür gemacht, alles zu verstehen. Es gibt etwas, das größer ist als wir. Wir sind nicht die Krone der Schöpfung (wozu braucht es überhaupt eine Krone?) sondern ein Teil des Großen Ganzen.

Und inmitten der Stromschnellen nicht vergessen, sich selbst Gutes zu tun. Mir hat zum Beispiel der gestrige Pflanzenforschungstag mit zwei Frauen gut getan. Und heute war ich bei einer neuen Freundin im Nachbardorf und wir haben gemeinsam in ihrem Garten für die Erde getrommelt.

Wiese

Heute erzählte mein Sohn von seinen beiden Einsätzen im Ahrtal. Man kennt ja die Bilder aus den Katastrophengebieten, aber er hat mir von den dazu gehörigen Gerüchen erzählt: kniehoher Schlamm in einem Keller vermischt mit ausgelaufenem Heizöl. Unglaublich groß die Hilfsbereitschaft. Menschen bieten sich zum Aufräumen an, andere kochen Essen und beschaffen Getränke. Corona ist kein Thema. Auch hier wie immer wieder in solchen Situationen wissen Menschen, was zu tun ist, zeigen sich von ihrer kooperativen Seite, brauchen dabei keine Regierung (die Politiker stören hier nur). Das ist die Selbstregulation, die uns eigen ist.

Eigentlich wollte mein Sohn mit seiner Freundin kommen, aber die Katastrophe kam dazwischen. Dafür kamen K. und M. und wir hatten ein paar schöne Tage mit langen Spaziergängen am Meer, durch Wald und Feld, zum Badehaus am Selenter See (kann ich unbedingt empfehlen!) und entdeckten am letzten Tag eine wunderschöne wilde Wiese mit grellgelbem Jakobskreuzkraut, magentafarbenen Heidenelken und weißer wilder Möhre. Nun wohne ich hier schon mehr als zehn Jahre und entdecke immer noch was Neues. Diese Wiese machte mich glücklich. Die Sonne schien, die Insekten summten, in den Kirschbäumen am Rande der Wiese lärmten die Stare.

Wenig Nachrichten und Internet tun mir gut und ich glaube auch nicht, daß die Welt ein angenehmerer Ort wird, wenn ich jede Information aufnehme, die ich kriegen kann. Mein Stoffwechsel ist damit überfordert, es macht keinen Spaß über jede Sauerei Bescheid zu wissen, die in der Welt geschieht. Ich esse ja auch nicht jeden Fraß, der mir vorgesetzt wird.

Als ich heute faul und zufrieden am offenen Küchenfenster saß und einem Vogel zuhörte, den ich noch nicht identifiziert habe, kam mir der Gedanke, daß es außer den Informationen durch Radio, Internet und Fernsehen ja auch noch die aus unserer unmittelbaren Umgebung gibt. Ich kann mir vorstellen, wenn wir wieder lernen würden, die Mitteilungen der mehr-als-menschlichen Welt wahrzunehmen, brauchten wir kein Internet mehr.

Information

Daß die Mainstreammedien, einige nennen sie auch die alten Medien, uns nicht die Wahrheit oder nur einen Teil davon erzählen, fällt wohl immer mehr Menschen auf. So wird jetzt gerade ein großer Shitstorm produziert gegen den Infektiologen und Immunologen Professor Sucharit Bakhdi. Er habe sich antisemitisch geäußert. Nun ist es ja ein neues Phänomen seit Beginn des Coronawahnsinns, daß alle, die sich kritisch zu den Maßnahmen äußern, als Rechte bezeichnet werden.

Macht euch selbst ein Bild. Hier ist der Link zum Interview, das Kai Stuht mit Professor Bakhdi geführt hat: https://kai-stuht.com/de/alle-videos/im-interview/die-impfung-die-ho-lle-auf-erden-prof-bhakdi

Ich habe es gehört und kann darin nichts Antisemitisches erkennen. Hier ist ein weiterer Link zur Partei dieBasis, die ein sehr interessantes Konzept hat: https://diebasis-partei.de/

Gestern erfuhr ich, daß Google Informationen zu alternativen Heilmethoden unterdrückt. Ich benutze DuckDuckGo als Suchmaschine, die wird noch nicht von den hyperreichen Eliten kontrolliert.

Zum Schluss noch ein weiterer Link zum Corona-Ausschuss, der im letzten Jahr von einigen Juristen gegründet wurde und der jede Woche Interviews mit Menschen aus verschiedenen Bereichen bringt, die das aussprechen, was die Mainstreammedien nicht sagen.

Ansonsten meine Empfehlung: für die eigene Psychohygiene möglichst wenig Radio, Fernsehen und Internet benutzen.

Dorothee

Dorothee Moritz ist am 25. Juni in die andere Welt gegangen. Sie war Alma mater-Schwester aus dem Studiengang vor meinem und hat mit mir gemeinsam viele Jahreskreisfeste vorbereitet und an mindestens ebensovielen Kräuterkursen teilgenommen.

Am Donnerstag war ich bei ihrer Trauerfeier in der Nikolaikirche in Kiel. Dorothee hat sich nie ganz von der Kirche abgewendet, aber daß die Pastorin in ihrer Predigt so hartnäckig die Worte „der Herr“ verwendete, hätte ihr als Angehörige der spirituellen Frauenbewegung nicht gefallen. Unsere gemeinsame Freundin E., die ich in der Kirche traf, sah das auch so.

Andrerseits glaube ich, daß es Dorothee wohl auch nichts mehr ausgemacht hat, was da am Donnerstagmittag gesagt und getan wurde. In ihren letzten Jahren hat der Parkinson ihr Stück für Stück all das genommen, was ihr im Leben wichtig war: ihre Beweglichkeit, ihre Sprache, ihren klaren Geist.

In der Kirche mussten wir übrigens zum Singen die Maske aufsetzen. Verdrehte Welt!

Lichtspiel am Nachmittag

Ansonsten geschehen spannende Dinge. So gestaltet sich die Nachbarschaft in meinem kleinen Dorf immer erfreulicher und unterstützender. Ich habe das Gefühl, daß diese ungemütliche und verstörende Zeit bei immer mehr Menschen die Aufmerksamkeit für das, was wirklich zählt und für unser Leben existentiell ist, wach ruft. Ich sehe das als eines von vielen Zeichen von Selbstorganisation, die für lebendige Organismen (und dazu gehören auch Gemeinschaften) normal ist. Wenn jeder Mensch das, was er und sie gut kann, einbringt und alle die sein können, die sie wirklich sind, dann erübrigt sich jede Form von Herrschaft.

Absurdistan

Wir leben ja in Absurdistan und hoffentlich merken es immer mehr. Letzte Woche sprang mir beim Einschalten der Nachrichten ständig die Delta-Varinate entgegen. Alles klar, so wird schon mal der nächste Lockdown vorbereitet. Sie reden die Katastrophe herbei. Ganz üble Magie!

Das Wochenende verbrachte ich ohne digitale Anbindung und auch ohne Radionachrichten. Das hat mir extrem gut getan und es fehlte mir an rein gar nichts. Ich hatte schönen Besuch, habe mit Freundinnen Pflanzenforschung betrieben, im Garten gearbeitet, Erdbeeren gepflückt, Holz gestapelt, die Sonne genossen und mich als Teil der Landschaft gefühlt. Sehr zu Hause in mir und im Großen Ganzen.

Ich hatte auch eine Begegnung mit Tausendgüldenkraut. Es ist ganz selten und ich habe es das letzte Mal vor mehr als zehn Jahren gefunden.

Angst macht dumm

Das sagt Franz Ruppert, Traumatherapeut. Das sehe ich in meinem Umkreis gerade bestätigt. Da lassen sich Menschen impfen, die medizinisch vorgebildet sind und wissen, welch ein Risiko sie eingehen. Die Gründe sind unterschiedlich: manche versprechen sich von der Impfung wieder das lang vermisste normale Leben und nehmen dafür das Risiko von Autoimmunkrankheiten und Tumoren in Kauf, andere haben panische Angst vor Covid-19.

Heute war ich wie jeden Donnerstag in Kiel. An der Holtenauer Straße und auf dem Markt war die Maskenpflicht aufgehoben worden. Trotzdem liefen fast alle Marktbesucher*innen mit Maske rum. Ich kam mir anfangs komisch vor ohne den Lappen im Gesicht und wappnete mich innerlich für den Fall, daß mich einer anmachen würde. Das geschah aber nicht. Und dann genoss ich es einfach, wieder mit unverhülltem Gesicht rumzulaufen, Menschen anzulächeln und die Luft auf meiner Haut zu spüren. Warum ich aber nur zwei weitere Kunden ohne Maske sah, ist mir ein Rätsel. Entweder hatten sie die Aufhebung der Maskenpflicht gar nicht mitbekommen oder die Angst zwang sie weiterhin mit Vermummung rumzulaufen.

Ohnehin frage ich mich, warum so viele Menschen die Geschichte von der Pandemie und der extremen Gefährlichkeit des Virus zu glauben. Ich frage mich, warum Menschen immer noch so staatsgläubig sind. Es springt eine doch förmlich an, daß es da massive Ungereimtheiten und auch Lügen gibt. Es wird doch immer offensichtlicher, daß wir in einem korrupten System leben. Nur ein Beispiel von vielen: Die Zulassung von Glyphosat soll verlängert werden. Man muss nicht lange rätseln, welche Interessengruppen dahinter stehen. Und je länger eine Regierung an der Macht ist, desto mehr neigt sie zwangsläufigerweise zu autokratischem Verhalten.

Unser System nennt sich Demokratie, was nicht ganz korrekt mit Volksherrschaft übersetzt wird. Ich habe an anderer Stelle was dazu geschrieben und will mich jetzt nicht wiederholen. Tatsache ist aber, daß die Bürger gar nichts zu sagen haben. Sie dürfen alle vier Jahre wählen und dann sind sie nicht mehr gefragt. Es ist sogar so, daß viele Politiker und auch Politikerinnen (Frauen sind nun mal keineswegs die besseren Menschen, muss ich als Frau mal anmerken) ihrer Verachtung für die Bürger*innen kaum verbergen. Wenn also Coronamaßnahmenkritiker*innen als Covidioten und Schwurbler bezeichnet werden, dann ist das ganz unverhüllte Verachtung. Bei so einer Grundhaltung ist es ganz klar, daß die Regierenden Angst vorm Volk haben müssen.

Die Wildnis setzt sich letztendlich immer wieder durch

Hier noch ein schöner Film von Kai Stuht ( da geht es auch um Covidioten und Schwurbler ;-)): https://tube.kai-stuht.com/videos/watch/6fc5b1c0-b57e-44f6-82f4-f989d2e3f145

Aufwachen

Am vorletzten Wochenende habe ich eine Reise mit meiner Tochter nach Münster und Bonn gemacht: Familienbesuche. Das war schön und half mir zu entspannen. In Bonn wurde in einer Gemeinschaftsaktion gut gekocht und gegessen. Im kleinen Garten konnte ich einfach rumsitzen, die Mauersegler beobachten, ihren hellen Schreien zu lauschen und das ungewohnte Gezeter der Halsbandsittiche hören, die in den hohen alten Bäumen saßen. Diese Sittiche sollen übrigens irgendwann mal aus dem Zoo entkommen sein und sich dann im Köln-Bonner-Raum niedergelassen haben. Sie kommen gut klar, vermehren sich und haben offensichtlich Spaß am Leben. Ich finde, wir Menschen sollten es wie sie machen: aus dem Zoo abhauen und uns in freier Wildbahn in eigener Regie ein schönes Leben schaffen.

am Rhein

Ansonsten erlebe ich diese Zeit als unheimlich, inkohärent, furchterregend – ich kann es noch nicht richtig fassen. Aber ich entdecke auch Tag für Tag mehr Ermutigendes und Neues: wie Menschen aufstehen und mutig sind, wie Menschen wach werden und nach neuen Möglichkeiten suchen, aus dem alten elenden Spiel von Macht und Gewalt, von Zerstörung und Beherrschung auszusteigen und etwas Neues, Schönes, Lebendiges zu schaffen. Heute habe ich auf dem Online-Kongress Die Reise meines Lebens ein Interview mit Kai Stuht, einem Fotografen, gesehen: sehr toll, sehr erschreckend, sehr klar. Ich freue mich sehr, daß ich in der letzten Zeit so viele Menschen kennenlerne, die mir richtig gut gefallen.

Wer Wind sät wird Sturm ernten.