Mitte

Ich bin ein Jahr älter geworden und meine Kinder haben mich besucht. Ich bin so froh über meine Familie! Ich habe vieles gemacht, was mir im Nachhinein leid tut, teilweise sogar schwer zu schaffen macht. Trotzdem kommen meine Kinder und ihre Partner*innen mich offensichtlich gern besuchen und das ist ein Geschenk!

Ich habe in den letzten Tagen öfter daran gedacht, hier etwas zu posten. Habe es dann aber gelassen, weil ich hier nicht mehr meine Empörung über den ganzen Irrsinn, der sich seit fast zwei Jahren ständig zu steigern scheint, ausbreiten will. Eigentlich möchte ich am liebsten Erfreuliches und Ermutigendes schreiben, aber an manchen Tagen bin ich einfach nur damit beschäftigt, in meiner Mitte zu bleiben.

Was mir hilft: nur noch selten Nachrichten zu hören, mich mit angenehmen Menschen zu umgeben, Verbündete zu finden und den Kontakt mit ihnen zu pflegen, in der Natur sein, Yoga, bewusstes Atmen, Körperkontakt, bewusst nach Schönheit Ausschau zu halten, dankbar sein.

Seit einiger Zeit erlebe ich immer wieder Phasen von Trauer, ausgelöst zum Beispiel durch die Beobachtung, daß deutlich weniger Vögel in meinem Garten sind. Das sehe ich ja schon seit einigen Jahren. Die Zerstörung, die wir Menschen anrichten, ist schwer auszuhalten. Anders als früher, als ich unangenehme Gefühle oft durch Arbeiten und andere Ablenkungen überdeckt habe, erlaube ich mir mittlerweile den Schmerz: er darf da sein, ich agiere ihn nicht aus. Ich heiße ihn willkommen als ein der Situation angemessenes Gefühl.

Es gibt aber auch Gutes zu berichten: ich habe noch nie so viele freundliche, wohlwollende Menschen kennengelernt wie in den letzten Monaten. Wir bestärken und ermutigen uns gegenseitig, wir haben angefangen, uns selbst zu organisieren im Bewusstsein, daß es noch ungemütlicher werden wird. Der alte Spruch „Not macht erfinderisch“ stimmt schon. Vielleicht ist das die große Chance in dieser Zeit: daß wir endlich gezwungen sind, unser Leben selbst zu organisieren, statt uns beherrschen zu lassen. Eine mir bekannte ehemalige Ärztin sagte neulich zu mir, als wir über den sich gerade ereignenden Zusammenbruch des sogenannten Gesundheitswesens sprachen: „Wir müssen Selbsthilfegruppen bilden.“ Und das ist ja möglich. Wir brauchen z. B. viel weniger Medikamente. Ich weiß aus eigener vielfacher Erfahrung, daß so viele Beschwerden und Krankheiten sehr effektiv mit Heilpflanzen, Ernährungsumstellung und vielen anderen Methoden behandelt werden können, übrigens auch Viruserkrankungen. Das hätte dann auch den erfreulichen Nebeneffekt, daß Big Pharma ihren fatalen Einfluss verlöre. Es ist einfach so: Firmen und Institutionen, die an kranken Menschen verdienen, haben kein Interesse an Gesundheit. Es tut gut, die Verantwortung für das eigene Wohlergehen wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Und im alleräußersten Notfall kann man dann natürlich auch mal die Schulmedizin in Anspruch nehmen.

Mein Ex-Mann erzählte mir gestern, daß dem Krankenhaus, in dem er bis vor einem Jahr gearbeitet hat und das einem Großinvestor gehört, scharenweise das Pflegepersonal wegläuft. Mit der Impfpflicht wird sich dieser Trend noch verschärfen. Dazu passend ein schönes Video: https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28uca3wq52111/

Massenpsychose

Das Meer holt sich das Land – Jahr für Jahr verschwindet mehr von der Steilküste am Eitz

Es erschreckt mich, mit welcher Vehemenz einige Menschen, die ich bisher sehr geschätzt habe, gegenüber den Ungeimpften auftreten. Es sind bekannte Namen, aber nein, ich werde sie nicht nennen. Da werden diejenigen, die sich nicht impfen lassen, öffentlich als Sündenböcke hingestellt: „Wegen euch muss ich jetzt wieder eine FFP2-Maske tragen.“ „Wegen euch kriegen wir die Pandemie nicht in den Griff.“ Bitte? Wo ist da die Logik? Verantwortlich für die Anordnung FFP2-Masken zu tragen ist ja wohl die jeweilige Landesregierung und keinesfalls die Ungeimpften. Und die Ungeimpften sind auch keine Pandemietreiber. Sogar die Mainstreammedien berichten mittlerweile, daß auch Geimpfte an Covid erkranken und andere damit anstecken. Vor einigen Tagen erfuhr ich, daß ein ehemaliger Arbeitskollege, vollständig geimpft, mit Covid im Bett liegt. Der Sohn eines Freundes, ebenfalls vollständig geimpft, hat sich bei einer geimpften Person angesteckt. Und man kennt ja seit einigen Wochen die Zahlen aus Israel, wo die Zahl der Erkrankten, die geimpft sind und stationär behandelt werden, die der Ungeimpften deutlich übersteigt. Auch die Anzahl der Impfschäden steigt. Neulich erfuhr ich von einer Bekannten, daß sie seit ihrer Impfung, die sie sich nur widerwillig verpassen ließ, an Beschwerden leidet. Im Radio wurde kürzlich von einem Kind berichtet, das zwei Tage nach der Impfung gestorben ist und die daraufhin veranlasste Obduktion hat den Verdacht erhärtet, daß es da einen Zusammenhang gibt. All das sind keine Geheimnisse mehr, aber die Politik übt weiterhin Druck auf die Ungeimpften aus. Da kann eine schon ganz komische Gedanken bekommen, daß es eigentlich um etwas anderes geht, als irgendwelche tatsächlichen oder vermeintlichen Pandemien in den Griff zu bekommen. Was mich richtig betrübt, sind die Menschen, die jetzt so faschomäßig auftreten und die Ungeimpften als Sündenböcke hinstellen. Ganz offensichtlich sind sie von der derzeit um sich greifenden Massenpsychose angesteckt, die mit der geradezu wahnhaften Überzeugung einhergeht, daß ein nicht getesteter Impfstoff, der keinerlei Ähnlichkeit mit klassischen Impfstoffen hat, unsere einzige Rettung ist. Wohin solche Massenpsychosen führen, haben wir in unserer Geschichte schon mindestens zweimal erlebt:

  • bei den Hexenverbrennungen in der beginnenden Neuzeit
  • bei der Vernichtung unzähliger Juden während der Naziherrschaft

Ich rede keinem die Impfung aus. Vor einigen Monaten bat mich ein Freund um Infomaterial zum Thema. Er hat sich lange sehr schwer mit einer Entscheidung getan und sich dann schließlich impfen lassen, weil er panische Angst vor der Erkrankung hat. Bisjetzt geht es ihm gut und ich wünsche ihm von Herzen, daß es so bleibt. Er solidarisiert sich mittlerweile sogar ausdrücklich mit den Ungeimpften und findet es völlig inakzeptabel, wie sie behandelt werden. So eine Haltung ist also auch möglich.

Heute las ich einen richtig tollen Artikel von Christian Felber, dem Experten für Gemeinwohlökonomie, auf den Nachdenkseiten. Der ist sehr gut recherchiert und ich kann ihm zu 100% zustimmen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=77850

In all dem rasant um sich greifenden Wahnsinn habe ich aber auch immer wieder gute Begegnungen: heute traf ich vor dem Zeitungsladen in Kiel eine Frau, die ich schon Jahre nicht mehr gesehen habe. Wir tranken auf dem Markt einen Kaffee und stellten fest, daß wir über die Coronasituation sehr ähnliche Ansichten haben. Sie arbeitet übrigens auch im medizinischen Bereich. Letzte Woche traf ich überraschend einen alten Freund in einem Geschäft und wir standen ungefähr eine halbe Stunde im Gang und unterhielten uns richtig gut. Ich bin so dankbar für solche Begegnungen und merke, daß ich nicht allein bin. Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die sich nicht korrumpieren lassen und ganz klar zu ihrer eigenen Wahrheit stehen. Oft denke ich, daß wir jetzt in einer Zeit leben, wo sich die Spreu vom Weizen trennt, wo sich herausstellt, ob Haltungen echt sind oder unter Druck zerbröseln.

Mittlerweile verlassen immer mehr Pflegekräfte das sinkende Schiff, das sich absurderweise Gesundheitswesen nennt. Das kann ich nur begrüßen, auch wenn ich weiß, daß es für diejenigen, die Pflege benötigen, noch bitterer werden wird als es schon seit Jahren ist. Auf den Intensivstationen hat das Personal schon Jahre vor Corona am Limit gearbeitet. Und wenn jetzt die Politik laut über eine Impfpflicht für medizinisches Personal nachdenkt, dann werden noch mehr abspringen. Dieses System muss zusammenbrechen, es ist einfach nicht zu reformieren. Wir brauchen etwas ganz Neues, Anderes, was nichts mehr mit Profit und Profilierung zu tun hat. Heilweisen müssen Allmende sein, Allgemeingut, genau wie Wissen und vieles andere mehr, was jetzt in Privatbesitz ist und der Kapitalakkumulation dient. Wenn ich mich umsehe, denke ich ständig: alles – und ich meine wirklich ALLES – muss sich ändern. Und wer kann das tun, wenn nicht wir!

Strom

Gestern haben wir zu dritt das diesjährige Ahninnenfest gefeiert. Es hat Spaß gemacht. Ich feiere die Jahreskreisfeste seit Mitte der 80er Jahre und sie sind mir eine wichtige Orientierungshilfe für den Jahreskreis. Manchmal ärgere ich mich, daß die Kirchen sich diese alten Feste unter den Nagel gerissen haben (Allerheiligen, Lichtmess, Kräuterweihe, Weihnachten, Johannistag und seit einigen Jahren auch die Raunächte). Diese Feste sind Allmende, gehören also allen, die sie feiern wollen. Ich finde es aber richtig übel, daß die Kirchen so tun, als seien diese Feste christlichen Ursprungs. Wie wäre es denn mal, wenn die protestantischen Kirchen, die seit einigen Jahren dick Werbung für die Raunächte machen, öffentlich verkünden, daß es sich dabei um sehr alte heidnischen Bräuche handelt?

Vor einiger Zeit habe ich nach der Lektüre eines Essays von Wolf Dieter Storl Zweifel am menschengemachten Klimawandel angemeldet. Das möchte ich jetzt noch mal aktualisieren: ich halte es nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand für möglich, daß der Klimawandel mehrere Ursachen hat, also zunächst zu den natürlichen Rhythmen des lebendigen Organismus Erde gehört (Susun Weed hat mal die Analogie zum weiblichen Klimakterium angesichts der zunehmenden Hitze auf unserer Planetin gezogen) und durch menschliche Maßnahmen zusätzlich befeuert wird. Auf diesen Gedanken kam ich, als mir die Aussage des grönländischen Schamanen Angaangaq in den Sinn kam: daß in Grönland das Eis der Gletscher schwarz vom Abrieb der Autoreifen aus Europa ist und daß auf diese Weise das Sonnenlicht absorbiert wird und zum Schmelzen des Eises führt. Die Verringerung von CO2 sehe ich weiterhin sehr kritisch, denn ohne CO2 können grüne Pflanzen nicht leben. Und ohne grüne Pflanzen gibt es keinen Sauerstoff zum atmen. Man bastelt ja an technologischen Lösungen und ist wohl auch schon dabei sie anzuwenden, also Geoengineering zu betreiben. Aber bisher war es so, daß alle technologischen „Lösungen“ zu neuen Problemen geführt haben. Und die Antwort darauf war immer nur: mehr desselben. Das gilt für alle Bereiche: Landwirtschaft, Medizin, Energie etc. Jetzt setzen viele Länder wieder vermehrt auf Atomenergie als „Brückentechnologie“ für nachhaltige Energie. Wohin mit dem Atommüll, ist weiterhin völlig ungeklärt, abgesehen von den gewaltigen Risiken eines Super-GAUS. Elektromobilität ist der neuste Schrei. Ja, und wo kommt der ganze Strom denn her? Ich beziehe seit vielen Jahren sogenannten Ökostrom von Greenpeace und bin mir gleichzeitig bewusst, daß es keinen echten Ökostrom gibt. Denn für die vielen hässlichen Windanlagen und Solarmodulfelder, die zunehmend die Landschaft verschandeln und nebenbei noch Vögel und andere Lebewesen töten, braucht es Coltan, Lithium und andere Bodenschätze, die mit ungeheuren Zerstörungen weltweit verbunden sind. Und es gibt wohl keine Möglichkeit, die Module dieser Anlagen, die ja nur eine begrenzte Lebenszeit haben, nachhaltig zu entsorgen. Neulich las ich, daß viele IT-Firmen sich in Irland ansiedeln, weil sie da praktisch keine Steuern bezahlten müssen. Da entstehen dann gigantische Rechenzentren, die ungeheure Mengen an Strom verbrauchen und ebenso ungeheure Mengen an Wasser zum Kühlen benötigen. Und ich vermute, daß China weiterhin auf Kohle zur Stromerzeugung setzt, damit deren Rechenzentren funktionieren. Die werden gebraucht, um mit Hilfe von AI (künstilicher Intelligenz) die Bevölkerung lückenlos zu überwachen. Das steht auch uns bevor bzw. findet bereits jetzt schon zunehmend statt. Für mich heißt die Antwort: so wenig elektrische Geräte wir möglich. Und das empfinde ich nicht als Verzicht. Vielleicht habe ich es auch leicht, weil ich in einer Zeit groß geworden bin, wo viel Handarbeit geleistet wurde. Und ich kann mich nicht daran erinnern, daß meine Großeltern und Eltern damit unglücklich waren. Menschen waren damals im Durchschnitt gesünder und körperlich fitter als heute, konnten sich besser orientieren etc. Heutzutage werden unsere tollen Sinnesorgane durch die vielen technischen Hilfsmittel verdorben, z. B. durch Navigationsgeräte.

Unterm Strich ist die Frage: sind Menschen durch die ganzen technischen Errungenschaften glücklicher geworden? Ich kann ganz klar sagen: Nein, im Gegenteil.

Charles Eisenstein hat übrigens was Schönes und Neues zum großen Wandel geschrieben:

https://www.rubikon.news/artikel/schwere-geburt

Wer es lieber im Original lesen möchte:

https://charleseisenstein.substack.com/p/time-to-push

Standing with the earth

Am Wochenende habe ich an einem sehr schönen Seminar mit Heike Pourian, der Autorin von Wenn wir wieder wahrnehmen teilgenommen. Sehr körperlich, sehr viel Berührung, sehr viel Tiefe. Was mir an Heikes Arbeit so gut gefällt, ist wie sie ihre Erkenntnis umsetzt, daß der riesige Wandel, in dem wir uns befinden, nicht mit Denken zu bewältigen ist und daß letztendlich alle Erkenntnis durch unsere Körper stattfinden muss, um wirklich geerdet zu sein. Wir wissen nicht, ob wir als Menschheit überleben werden, aber wir können diese Zeit nutzen, um den Großen Wandel würdig und bewusst zu gestalten. Es geht auch nicht mehr darum, etwas oder jemanden zu bekämpfen. Das hat sich in der Vergangenheit schon nicht bewährt, im Gegenteil. Jeder Kampf gegen etwas hat immer neue Kämpfe hervorgebracht.

Schön waren auch unsere Mittagspausen: wir zogen mit Decken und dem mitgebrachten Essen in den Schrevenpark und ließen uns auf der mit buntem Herbstlaub bedeckten Wiese nieder, friedlich grasende Kanadagänse ganz in unserer Nähe. Es waren viele junge Leute dabei, die Gitarre spielten und sangen. Ein kleines Mädchen betrachtete uns mit großem Interesse und sein Vater setzte sich mit ihm in unsere Nähe, um zuzuschauen und zuzuhören. Unserer Einladung, sich zu uns zu setzen, folgte er aber nicht, es war dann wohl doch zuviel für seine kleine Tochter unter so wildfremden Menschen.

Am Sonntagnachmittag zogen wir dann an die Hörn, direkt am Kieler Hauptbahnhof, um Standing with the earth zu praktizieren. Das ist eine Aktionsform, die Heike entwickelt hat, angeregt durch Lucia Renés Aufruf:

„This is a call.

Not a call to arms.
A call to stand.

To stand with the Earth.“

Und genau das machten wir: wir standen, kauerten, lagen in konzentrischen Kreisen etwa zwei Stunden lang auf dem Pflaster. Am Rand lagen Erklärungen für das, was wir da machten, für die Passanten. Einige von außerhalb kamen dazu, es ergaben sich auch Gespräche mit Passanten. Während ich mit nackten Füßen und geschlossenen Augen auf dem Boden stand, nahm ich die Geräusche der Stadt wahr, die Schreie der Möwen, die Schiffsmotoren, die Stimmen der vorbeigehenden Menschen, und wieder einmal wurde mir bewusst, daß ich ein Teil dieser großen Erdkörperin bin.

Wer sich für Heikes Arbeit interessiert: www.sensingthechange.com

Auf der Seite gibt es auch Informationen zu Standing with the earth.

Die wilden Kräfte

Vor fast vierzig Jahren las ich ein Buch mit dem Titel Die schönen Kräfte, geschrieben von Lisa Malin. Es ging in ihm um das Thema Heilen mit Hilfe von Kräften, Energien, die von den Schulwissenschaften nicht anerkannt und/oder bekämpft werden. An die schönen Kräfte musste ich vor kurzem denken, als ich mal wieder morgens in die Landschaft und auf den kürzlich in ca. 2 km Entfernung aufgestellten 5G-Mast sah und dann plötzlich sehr deutlich spürte/wahrnahm, daß wir, die wir dem Lebendigen dienen wollen, Hilfe aus anderen Ebenen bekommen: von den Kräften der Erde, den wilden Kräften.

Spannende Dinge ereignen sich: so erfuhr ich aus der neuen Oya, daß mehrere Delegationen der indigenen Zapatistas aus Mexiko, die seit Mitte der 90er Jahre Erfahrung im Widerstand gegen das mörderische globale Wirtschaftsystem sind und herrschaftsfreie Selbstorganisation praktizieren, nach Europa gekommen sind, um sich zu vernetzen und auszutauschen (Näheres über die Aktion auf ya-basta-netz.org). Ich habe an anderer Stelle schon mal über die Zapatistas und ihren Leitspruch Preguntando caminamos (Fragend gehen wir voran) geschrieben. Mir gefällt dieses Motto sehr gut, denn es drückt aus, daß die Fragen wichtiger sind als schnelle Antworten und daß sich der Weg beim Gehen erschließt. Das sage ich mir natürlich in allererster Linie selbst, denn ich bin eine, die es gewöhnt ist, schnelle Antworten zu finden und alles in eine passende Schublade einzuorden. Da bin ich so konditioniert wie viele, wenn nicht die meisten in unserer Kultur. Und ich übe mich darin, genau diese Programmierung hinter mir zu lassen, denn sie wird der Komplexität des Lebens nicht gerecht.

Pfifferlinge und andere Köstlichkeiten, ein Geschenk meines pilzkundigen Nachbarn

Vor einer Woche gingen I. und ich ins Blé noir um Moules frites (Miesmuscheln nach einem Rezept aus der Normandie) zu essen und nutzten damit die letzte Gelegenheit eines kostenlosen PoR-Test. Seit Montag sind die für Restaurantbesuche obligatorischen Test kostenpflichtig und das heißt für mich: kein Restaurant und kein Café mehr. Ich weiß aber mittlerweile auch von einigen Restaurantbetreibern, die das Ganze nicht mitmachen. Und von einer Frau, die kürzlich in Paris war, erfuhr ich, daß viele Franzosen diese auch in Frankreich vorgeschriebenen Einschränkungen ignorieren oder kreative Möglichkeiten finden, wie etwa in vielen kleinen Gruppen vor den Cafés auf dem Pflaster sitzend zu picknicken. Ich hatte ja genug Zeit, mich innerlich darauf einzustellen, daß meine gewohnten Cafébesuche nicht mehr stattfinden. Ja, das Leben ist anders geworden und wird sich wohl noch viel mehr verändern. Mittlerweile kann ich das sogar genießen und habe Tage, an denen ich mich ausgesprochen wohl und optimistisch fühle. Es muss sich ja alles verändern, kein Bereich unseres gewohnten Lebens ist davon ausgenommen, das wird immer klarer. Mit 14 Jahren erwachte mein rebellischer Geist und legte sich nie wieder schlafen, und im Rückblick scheint mir, daß die mehr als 50 Jahre seitdem mich auf die jetzige Zeit vorbereitet haben.

In meine persönliche Geschichtsschreibung wird 2020 als das Jahr eingehen, an dem Deutschland (und viele andere Länder) den Weg in einen neuen Totalitarismus einschlug. Und wer mir das Vergleichsargument entgegenhält, daß ich ja keine Ahnung hätte, was Diktatur ist und ich sollte mal nach China schauen, dem/der erwidere ich darauf: Wenn es woanders noch schlimmer als hier ist, kann das kein Grund sein, die massiven Grundrechtseinschränkungen, die Zensur auf Youtube und den indirekten Impfzwang, die wir hier mittlerweile hinnehmen müssen, für den Ausdruck von Freiheit zu halten. Nebenbei: fällt noch anderen Menschen auf, daß wir seit Beginn der Coronamaßnahmen eine Vervielfachung an Plastikmüll haben? All die Testkits, die Einmalkleidung, die Masken, die Visiere usw. Aber wenigstens sind die Plastikstrohhalme verboten.

Von Robert Gernhardt gibt es ein schönes Gedicht, das mit den Worten anfängt:

“Von einer Katze lernen

heißt siegen lernen.

Wobei siegen ‘locker durchkommen’ meint,

also praktisch: liegen lernen.“

Wenn ich meine Katze ansehe, wie sie den allergrößten Teil des Tages irgendwo tiefenentspannt rumliegt und ratzt, muss ich Robert Gernhardt recht geben. Was für ein beneidenswertes Wesen! Ich beneide sie nicht nur für diese tiefe Entspanntheit sondern auch dafür, daß sie ohne Gepäck reist. Katzen haben alles am Leib, was sie brauchen: spitze Zähne, geschmeidige Muskeln, extrem gut entwickelte Sinne, noch dazu solche, von denen wir keine Ahnung haben. Sie brauchen kein Haus, keine Kleidung, kein Auto, kein Smartphone, keine Gesetze. Sie lassen sich nicht beherrschen, sie leben völlig im Jetzt. Ich glaube, ein großer Teil unserer Unfreiheit hat mit Besitz zu tun. Also: liegen lernen! Und liegend und schlafend zur Erkenntnis kommen, wann aufstehen und handeln erforderlich ist.

Eisenhut in der Stadt

Sehr schöne Aktion

Ich bin gestern Abend aus Münster zurückgekommen. Heute bekam ich diesen Film über eine Aktion von Pädagog*innen, die in Münster stattgefunden hat und die ich richtig gut finde:

https://odysee.com/@bastianbarucker:c/Hilferuf-der-P%C3%A4dagogen:9

Unangenehm ist mir dabei allerdings aufgefallen, daß alle Menschen, ob männlich oder weiblich, Schilder mit der männlichen Form tragen: „Ich bin Pädagoge…“.

Noch etwas Schönes: in der neuen Oya steht ein Text von John Holloway, einem irischstämmigen Lehrbeauftragten, der an einer freien Universität in Mexiko lehrt und den Zapatisten nahesteht. Am liebsten würde ich den ganzen Text zitieren. Geht natürlich nicht, aber hier ein paar Kostproben: „Der Umstand, daß der Staat an das Kapital gebunden ist, bedeutet, daß er uns ausschließt. Die staatliche Demokratie ist ein ausschließender Prozess, der sagt: ‚Komm und stimme alle vier oder fünf Jahre für uns, geh dann nach Hause und akzeptiere, was wir beschließen.‘

„Räte und Kommunen sind Bewegungen hin zur Selbstbestimmung: Indem wir miteinander fragend-zuhörend denken, entscheiden wir, wie wir leben wollen – nicht, indem wir dem blinden Diktat des Profits folgen… Es hilft wenig, am Vorabend unserer Auslöschung zu proklamieren: ‚Das ist alles die Schuld der Kapitalisten und ihrer Staaten!‘ Nein. Es ist unsere Schuld, wenn wir nicht die Macht des Geldes brechen und unsere Eigenverantwortung für die Zukunft menschlichen Lebens vom Staat zurückfordern.“

Zur Zeit bin ich übrigens sehr zuversichtlich. Es tut sich soviel, ich lerne viele neue Menschen kennen, es bilden sich Kreise, in denen Neues geträumt und gesponnen wird. Herr Schwab vom Weltwirtschaftsforum wünscht sich den Great Reset. Nun, ich denke, den wird es geben, aber nicht so, wie er ihn sich vorstellt. Und ich möchte ihn dann auch lieber den Großen Wandel nennen, nach Joanna Macys Great Turning.

Abgrund

Die Natur setzt sich durch!

Neulich stieß ich auf ein Zitat von Friedrich Nietzsche, das gut in diese Zeit passt: „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zuseh’n, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Das beobachte ich bei Menschen in meinem Umkreis und gelegentlich auch bei mir selbst. Da gibt es das Bedürfnis zu verstehen, was sich hinter den ganzen gesundheits- und lebensfeindlichen Anti-Corona-Maßnahmen wirklich verbirgt, den Plan zu erkennen, die Manipulationen zu durchschauen etc. Wenn eine und einer das länger macht, verdirbt es die Stimmung ganz erheblich und kann auch zu psychosomatischen Störungen führen (Magen-Darm-Trakt-Probleme sehe ich bei vielen Menschen, nicht grundlos heißt es ja: Da ist mir was auf den Magen geschlagen). Es raubt Energie und führt zu einem Gefühl von Machtlosigkeit. Ich halte es so, jedenfalls oft (gelegentliche Rückfälle in süchtiges Internetsurfen kommen vor): ich gehe davon aus, daß weder von unseren Regierungen noch von der Geldelite, die sie aus dem Hintergrund dirigiert, Gutes zu erwarten ist. Und das reicht an Wissen aus. Meine Energie verwende ich darauf, mich mit Menschen zusammenzutun, die wie ich ein Interesse an einer dem Leben dienenden Form des Zusammenseins haben.

Wer ist schon im Besitz der ganzen Wahrheit? Jeder Einzelne sieht doch nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit, noch dazu durch den Filter unserer Erfahrungen und Konditionierungen. Und alle sehen wahrscheinlich ein Stück der Wahrheit. Da fallen mir die Insekten mit ihren Facettenaugen ein, die aus vielen Einzelbildern ein Gesamtbild formen. Überhaupt die Insekten! Wenn ich meine beiden Bienenvölker beobachte, bin ich voller Bewunderung für ihre hochentwickelte Form der Selbstorganisation. Das ist das Merkmal eines Schwarms: Selbstregulation. Auch wir Menschen können ein sich selbstregulierender Schwarm sein, davon bin ich überzeugt. Was uns daran hindert, sind wohl Tausende Jahre kollektives Trauma. Traumatisierte und abgetrennte Menschen neigen dazu auch andere zu traumatisieren, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie es nicht anders kennen. Andrerseits gibt es immer wieder Persönlichkeiten, die aus diesem Muster ausscheren: ich denke da an Menschen, die sich sogar im KZ ihre Menschlichkeit erhalten haben wie etwa Jacques Lusseyran und Etty Hillesum. Ich freue mich sehr über die vielen Menschen, die nach Wegen aus der Dauertraumatisierung suchen und sie auch finden. Und an dieser Stelle muss ich wieder das tolle Buch von Heike Pourian Wenn wir wieder wahrnehmen empfehlen.

Artemisia annua

Heute kam ein schöner Text mit dem schönen Titel Corona als Zentrum politscher Hässlichkeit zu mir, der mir sehr gut gefällt: https://www.achgut.com/artikel/flaschenpost_corona_als_zentrum_politischer_haesslichkeiz

Gut und böse?

Gestern wurde mir plötzlich klar, warum mich die Zeitungen, die ich gelegentlich lese (Süddeutsche, TAZ), so anwidern: es handelt sich bei den meisten Artikeln nicht um Informationen, also Berichterstattung, sondern um Meinungsäußerungen der Journalisten. Und dafür möchte ich mein Geld nicht ausgeben. Ich habe übrigens nichts gegen Meinungsäußerungen, mache ich ja selber in diesem Blog. Aber aus den Medien möchte ich Berichterstattung bekommen, sonst nix. Eine Meinung kann ich mir dann selber bilden.

Vielleicht entsteht bei der Einem oder dem Anderen, die meine Worte lesen, der Eindruck, ich hielte Menschen für schlecht. Das tue ich aber nicht. Ich hatte einen Vater, der oft sagte, Menschen seien von Grund auf schlecht. Ich habe dann immer vehement dagegen geredet. Heute weiß ich, daß aus ihm tiefes Trauma sprach: über seine Kriegserlebnisse hat er ab und zu Andeutungen gemacht, aber nie Einzelheiten berichtet.

Nein, ich glaube fest daran, daß Menschen im Grunde liebevolle und kooperative Wesen sind. Das kann eine ja gut bei kleinen Kindern sehen, die noch nicht durch die Mühlen unseres System gegangen sind. Spätestens mit der Schule ändert sich das dann. Da geht es um Leistung, Konkurrenz, Bewertung usw. Ich glaube auch nicht, daß das sogenannte Böse immer schon da gewesen ist. Das macht evolutionär einfach keinen Sinn. Auch die ausgefeilten Erklärungsmodelle z. B. der Anthroposophen, die vom luziferischen und vom ahrimanischen Prinzip sprechen, überzeugen mich nicht. Ich vermute, daß die Menschheit irgendwann im Laufe ihrer Entwicklung auf einen schrecklichen Irrweg geraten ist und daß der mit Traumatisierungen zu tun hat. Seit etwa 5000 bis 6000 Jahren kennen wir hierarchische Gesellschaften, davor waren Gesellschaften egalitär, also selbstorganisiert. Seitdem häuft sich Trauma auf Trauma, und das hat dazu geführt, daß viele Menschen mittlerweile glauben, daß es immer so gewesen ist.

Ich möchte ein Buch empfehlen (kann sein, daß ich das vor längerer Zeit schon mal getan habe), das in meinen Augen sehr gut in die heutige Zeit passt: Das wiedergefundene Licht von Jacques Lusseyran. Jacques Lusseyran wurde mit acht Jahren durch einen Unfall blind und lernte dann, auf andere Weise zu „sehen“. Wie er das beschreibt, ist absolut spannend und es zeigt, daß unsere Möglichkeiten, wahrzunehmen viel, viel größer sind, als wir es gelernt haben. Er hielt als Jugendlicher sehr große Stücke auf die deutsche Kultur und lernte deshalb auch mit Hingabe Deutsch. Dann kam die Besetzung Frankreichs durch die Nazis und Jacques Lusseyran wurde als sehr junger Mann Mitglied der Résistance. Wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bekam er die Aufgabe, neue Anwärter für den Widerstand auf ihre Integrität zu überprüfen. Trotz oder wegen seiner Blindheit „sah“ er mehr als Andere. Später wurde er von der Gestapo gefangengenommen und ins KZ Buchenwald gebracht. Dort lernte er dann auch noch Russisch und tat sich mit seinen bemerkenswerten Fähigkeiten hervor. Er überlebte das KZ und wurde später Hochschullehrer und Schriftsteller. Die Autobiografie ist sehr schön geschrieben – vielleicht schaffe ich es irgendwann mal, sie auch auf Französisch zu lesen – und sie macht ganz viel Mut.

Für mich ist sie auch noch aus einem weiteren Grund interessant: ich befasse mich seit meiner Körpertherapie viel mit dem Thema Sehen, denn das sogenannte Augensegment war der erste Körperteil, der von seinen Blockaden befreit wurde und damit hat sich mein gesamtes Sehen vollständig verändert. Welche sich dafür interessiert, dem kann ich die Bücher von John Selby (Die Augen) und von Jacob Liberman (Natürliche Gesundheit für die Augen) empfehlen. Daß ich mit 67 Jahren immer noch nur zum Lesen eine Brille mit der niedrigsten Dioptrienzahl brauche und je nach Gemütsverfassung und Lichtverhältnissen auch gar keine, führe ich darauf zurück, daß ich regelmäßig Übungen mache.

Sich gegenseitig in die Pfanne hauen…

… ist ja mittlerweile ziemlich weit verbreitet und Corona hat das alles noch verschärft. Neulich las ich in der TAZ, die angeblich für unabhängigen Journalismus steht, einen Kommentar, in dem Ungeimpfte als bequem beschimpft wurden. Na ja, möglicherweise geht die sogenannte Impfung mit einem Verlust von Hirnzellen einher, anders kann ich mir eine solche Behauptung nicht erklären. Ja, ich weiß, ich bin jetzt polemisch. Denn die Ungeimpften müssen mittlerweile so dermaßen viel an Einschränkungen und Ausgrenzung in Kauf nehmen, daß von Bequemlichkeit keine Rede sein kann. Noch was: es handelt sich bei dieser „Impfung“ um eine gentechnische Therapie. Menschen, die jahrelang gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gekämpft haben und deren Aufnahme durch die Nahrung kategorisch ablehnen, lassen sich willig einem Stoff injizieren, der ihre Körperzellen dahingehend manipuliert, daß sie Spikeproteine bilden. Ich begreife es einfach nicht.

In den Kreisen derer, die das Coronanarrativ hinterfragen, gibt es die Bezeichnung „Schlafschafe“ für diejenigen, die nicht sehen wollen, daß wir auf dem Weg in einen neuen ´Totalitarismus sind. Das ist keine freundliche Bezeichnung und führt sicher nicht dazu, daß die Spaltung unter uns Menschen geheilt werden kann. Nebenbei ist diese Spaltung für die Herrschenden überaus nützlich. Ich gebe zu, daß auch ich Momente habe, wo ich manche Menschen schütteln und anschreien möchte: „Merkst du nicht, was hier gespielt wird? Willst du, daß Geschichte sich wiederholt? Willst du auch irgendwann wie damals nach 1945 sagen: Ich habe von alldem nichts gewusst?“

Vor ein paar Tagen ist mir etwas eingefallen: Als ich mit 20 Jahren mein erstes Kind bekam, ein Wunschkind, habe ich die Bücher eines Kinderarztes gelesen, um zu wissen, wie man mit einem Säugling umgeht. Ich hatte sonst keine Person, die ich fragen konnte. Meine Mutter kam nicht in Frage, weil ich ja alles besser machen wollte als sie. Dieser Arzt vertrat kategorisch die Ansicht, daß man Kinder auf keinen Fall verwöhnen dürfe, das hieß konkret: nur fünfmal am Tag stillen und nachts schreien lassen, damit sie sich gleich an geregelte Tagesabläufe gewöhnen. Ich habe mich daran gehalten und es war für mich und für meinen Sohn sehr, sehr schlimm. Während ich das schreibe, wird mir heiß und kalt und ich möchte schreien vor Schmerz. Im Nachhinein muss ich sagen, daß ich damals völlig von meiner inneren Stimme abgeschnitten war. Ich glaubte, ein „Fachmann“ wisse besser als eine Mutter, was ein Kind braucht. Also war auch ich damals ein Schlafschaf. Glücklicherweise habe ich später gelernt, mich radikal auf meine innere Stimme zu verlassen und die Ansichten von „Fachleuten“ ebenso radikal zu hinterfragen, zumal ich durch meine Arbeit in Unikliniken mitbekommen habe, daß auch Fachleute zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Übrigens ist mein Sohn trotz dieser schlechten Erfahrungen in seinen ersten Lebensmonaten ein mitfühlender und zugewandter Mensch geworden.

Auf den Nachdenkseiten, die vor Jahren als Reaktion auf einen immer einseitigeren Journalismus gegründet wurden, findet sich ein sehr schöner Aufruf zur Solidarität der Geimpften mit den Ungeimpften:

Heiliger Zorn

Maatin in einem uralten Weißdorn

Nachdem mir im Laufe der letzten Monate immer mehr Informationen zu den dystopischen Plänen der Geldelite, versammelt im WEF (World Economic Forum) bekannt wurden, war ich zunächst von tiefem Entsetzen gepackt, was sich auch körperlich auswirkte. Corona wird zum Vorwand genommen, um eine neue Weltordnung zu etablieren, die wie eine Kombination aus 1984 von George Orwell und Schöne neue Welt von Aldous Huxley aussieht. Einmal mehr zeigt sich, daß die Regierungen nur ausführende Organe der Großkonzerne sind. Übrigens nebenbei: die Grüne Annalena Baerbock, Jens Spahn von der CDU und Emmanuel Macron gehören zu denjenigen, die beim WEF Schulungsprogramme absolviert haben. Alles klar?

Ich habe viel getan, um dieses Entsetzen in seine Schranken zu weisen. Dazu gehörten kleine Rituale in der Natur, mit denen ich mich jeden Tag aufs Neue mit den wilden Kräften verbinde, Meditation, Yoga, weitgehender Verzicht auf Mainstreamnachrichten, Treffen mit Menschen, mit denen ich mich wohlfühle, Lesen von hilfreicher Lektüre und vieles mehr. Mittlerweile ist das Entsetzen einem kalten Zorn gewichen, mit dem ich sehr gut leben kann. Mir kam ein Buchtitel in den Sinn: Der heilige Zorn des Lebendigen von Myron Sharaf. Das ist eine sehr umfangreiche Biografie von einem Mitarbeiter und Freund von Wilhelm Reich, der ja sein Leben der Erforschung der Lebensenergie gewidmet hat. Wir befinden uns tatsächlich immer unübersehbarer mitten im Großen Wandel (Joanny Macy hat den Begriff „the great turning“ geprägt) und jetzt wird sich entscheiden, ob wir als Menschen es hinkriegen, eine Welt zu schaffen, in der das Lebendige, die Vielfalt, die Schönheit der Erde gefeiert und gewürdigt wird.

Das Lebendige setzt sich immer wieder durch: Kanadische Goldrute und Beifuß

Gestern kaufte ich mir nach langer Zeit mal wieder eine Süddeutsche Zeitung und bereute es sofort wieder: Etliche Bundesländer sind dabei, die 2G-Regel einzuführen, d. h. nur noch Geimpfte und Genesene in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens zuzulassen. Der Ministerpräsident von Baden-Würtemberg, der Grüne Kretschmann, wird mit den Worten zitiert: „Die Nichtgeimpften sind die Träger der Pandemie.“ Es handele sich nicht um eine Gängelung sondern diene dem Schutz der Gesellschaft. Nun, da unterstelle ich Hernn Kretschmann eine fette Lüge. Er muss nämlich wie wir alle längst wissen, daß auch die Geimpften sich weiterhin mit Covid anstecken und das Virus weiterverbreiten können. Und natürlich handelt es sich genau um das: eine Gängelung, um noch mehr Menschen zu einer Impfung zu zwingen. Das ist finsterste schwarze Pädagogik. Noch eine Geschichte: ich bekam eine Mail vom Pflegeheim, in dem meine Mutter lebt. Ich sollte als Bevollmächtigte das angehängte Einwilligungsformular zu dritten Impfung unterschrieben zurückschicken. Das Kreuz im Kästchen vor dem Satz „Ich stimme zu“ war bereits angekreuzt. Ich reagierte nicht auf das Schreiben und bekam kurz vor Ablauf der Frist einen Anruf der Einrichtung, wo denn die Einwilligung bleibe. Ich sagte, daß ich meiner Mutter die Folgen einer weiteren Impfung ersparen wolle und nicht einwillige. Diese Option war offensichtlich überhaupt nicht vorgesehen.

Mut macht mir, daß ich fast täglich erfahre, wie immer mehr Menschen aufwachen und spüren, daß etwas oberfaul ist. Und daß sich eine Parallelgesellschaft formiert, die mit viel Kreativität alternative Formen des Zusammenlebens in die Welt bringt. Dazu gehört auch ein Wirtschaftsmodell, daß nicht auf Wachstum basiert und ohne Geld und Tauschlogik funktioniert. In Zeiten wie diesen können wir Menschen wirklich zeigen, zu welch großartigen Dingen wir fähig sind und daß wir eigentlich vom Leben so gemeint sind: als soziale und kooperierende Wesen. Man kann auch mal auf der Seite des WEF schauen, welche Firmen zu ihm gehören und ob man die weiter unterstützen möchte, indem man deren Produkte kauft. Das wird bei einigen nicht einfach sein, z. B. habe ich festgestellt, daß Mozilla, von denen der Firefox-Browser stammt, den auch ich benutze, dort gelistet ist. Aber ich hoffe darauf, daß es IT-Experten gibt, die an neuen Möglichkeiten basteln.